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Digital Operations – Haltung bitte!

Wie wir den Alltag verändern werden oder sind wir nur die Getriebenen?

Es ist an der Zeit, denke ich, - nicht nur wegen der aktuellen Situation in der Corona-Krise - sich der Zukunft zu stellen, positiv den Herausforderungen entgegen zu sehen und unsere Chancen zu entdecken.

Ignoranz, Leichtsinnigkeit und auch Panikmache sind weder in der derzeit größten Krise seit Jahrzehnten, noch im (jetzt) scheinbar unwichtigen Thema Digitalisierung angebracht. Krisen haben Potenziale für Veränderungen, Verbesserungen und Neugestaltungen. Bei Corona haben wir schnell (?) in den Krisenmodus geschaltet. Haben Sie das beim Thema Digitalisierung schon einmal ansatzweise gehört? Jetzt brechen Sie bitte nicht gleich den Stab über mich. Ja, es ist ein nicht ganz passender Vergleich bei der Bedrohungslage „Corona“. Alle Experten sind sich auch jetzt einig, was wir brauchen, ist „Zeit zum Handeln“. Es ist ernst, aber nicht hoffnungslos!

Wer sich aber darauf verlässt, dass nach der Krise alles so weitergeht wie bisher, der hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Gerade jetzt, wo u.a. Home-Office ein Teil der Lösungsszenarien bei Corona darstellt, wo die IT funktionieren sollte, an jedem Standort, in jedem Dorf. Wo IT-Sicherheit die Grundlage aller Logistikprozesse, Versorgungsplanungen, Datenerhebungen usw. ist, stellt auch der (die) Letzte fest, o Gott, wo ist Deutschlands Vorreiterrolle geblieben? Eine Studie 2019 zeigte noch, dass 40 % der Unternehmen keine Zeit hatten, den digitalen Wandel aktiv zu gestalten. „Sie seien ausgelastet…“, war die mehrheitliche Antwort. Keine Zeit für Maßnahmen gegen Corona, geht’s noch?

Jetzt stellen wir alles auf den Prüfstand. Wir brauchen, wir fordern Solidarität und Teamgeist. Vielen wird nun aber auch klar, dass der neue „Geist“, die neue Haltung zur Digitalisierung, Gesellschaftsgrundlage der Zeit sein sollte und kein „das kommt ja eh“. Die lange, viel zu lange gespürte Ideenlosigkeit und Mitmachabwehr in Sachen Digitalisierung weicht, rasant wie ich meine, dem „jetzt geht’s aber ab“. Das ist gut!

Weist uns doch die jetzige weltumspannende Situation darauf hin, uns auf die epochalen Stärken der Menschheit zu besinnen: in der Gruppe jagen, teilen, behüten, erleben, verändern, entdecken. Einzelkämpferdenken, Tunnelblick oder gar abwarten, dass es ein Anderer schon richten wird, kann und darf es nicht mehr geben weder in der Digitalisierung noch in der jetzigen Situation. Stellen Sie sich mal Folgendes vor: Teamarbeit bedeutet, wenn der eine nicht kann, springt der andere ein. Das Teilen von Wissen stellt eine Grundidee des digitalen Wandels dar. Die Gestaltung und Anpassung der Geschäftsmodelle und -prozesse wird als Teamleistung verstanden.  Auch wenn es pathetisch klingen mag, ich würde dazu die „(digitale) Solidaritätskultur“ ausrufen!

Dafür gibt es viele Beispiele, wir haben diese schon seit vielen Jahren für Sie zusammengetragen. In lebendigen Erlebnisberichten, Ideensammlungen, praktischen Erfolgen und visionären Gedankenspielen können Sie hoffentlich vieles für Ihren digitalen Alltag entdecken. Ob Sie ein digitales Projekt leiten, Teil einer digitalen Strategie sind oder sich einfach fit machen wollen für eine mögliche Verantwortung im Gestaltungsprozess, unser Redaktionsteam ist sich sicher, Sie finden hier den richtigen Input für sich. Wir sind präsent für alle, ob paperless, virtuell oder mit viiiieeel Haptik in Druck. Wir freuen uns über Ihre Anregungen und Verbesserungsvorschläge und wünsche Ihnen wie immer, auch in schwierigen Zeiten,
viel Spaß beim Lesen

Ihr Steffen Schaar

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